Einspruch gegen den Bußgeldbescheid – Welche Kosten fallen an?

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Ein Bußgeldbescheid trudelt bei Betroffenen ein, wenn sie etwa eine Geschwindigkeitsüber­schreitung oder einen Rotlichtverstoß begangen haben. In vielen Fällen enthält ein solches Schreiben jedoch Fehler oder der Bescheid wird ungerechtfertigterweise verschickt. Müssen Personen, die Einspruch gegen einen solchen Bußgeldbescheid einlegen, mit Kosten dafür rechnen?

Der Einspruch im Bußgeldverfahren und seine Folgen

Einspruch gegen den Bußgeldbescheid: Fallen Gebühren an?

Einspruch gegen den Bußgeldbescheid: Fallen Gebühren an?

Möchten sich Betroffene gegen einen Bußgeldbescheid wegen einer Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr wehren, müssen sie Einspruch einlegen. Dies ist grundsätzlich innerhalb von zwei Wochen nach Zugang des Schreibens möglich. Ist diese Frist abgelaufen, wird der Bescheid rechtskräftig und das Bußgeld muss bezahlt werden.

Ein Einspruch lohnt sich in der Regel vor allem dann, wenn ein hohes Bußgeld, Punkte in Flensburg oder sogar ein Fahrverbot drohen – hierfür muss allerdings die Begründung stimmen. Jedoch sollten sich Betroffene darüber im Klaren sein, dass für den Einspruch gegen den Bußgeldbescheid Kosten anfallen können.

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Im Bußgeldverfahren Einspruch einlegen: Kosten für den Anwalt

Unterstützt Sie ein Anwalt beim Einspruch gegen den Bußgeldbescheid, müssen die Kosten für seine Dienste bezahlt werden.

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Legen Sie Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid ein, wird Ihr Einwand zunächst von der zuständigen Bußgeldstelle überprüft. Kommt die Behörde zu dem Schluss, dass Ihr Einspruch gerechtfertigt ist, wird das Bußgeld erlassen und Sie müssen mit keinen weiteren Kosten rechnen.

Eine Ausnahme besteht in diesem Zusammenhang allerdings, wenn Sie gemeinsam mit einem Rechtsanwalt gegen das Bußgeld mit einem Einspruch vorgehen. Die Kosten für den Anwalt müssen Sie auch dann tragen, wenn Ihnen Recht gegeben wird.

Weitere Kosten: Gericht, Sachverständige & Co

In vielen Fällen verursacht der Einspruch gegen den Bußgeldbescheid jedoch höhere Kosten – nämlich dann, wenn es zu einer gerichtlichen Überprüfung in einem Verfahren vor dem zuständigen Amtsgericht kommt.

Zum einen kommen Gerichtskosten auf Sie zu. Für die Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht betragen diese 10 Prozent der Geldbuße, mindestens jedoch 50 Euro. Nehmen Sie den Einspruch gegen den Bußgeldbescheid zurück, verringern sich die Kosten zwar, entfallen jedoch nicht gänzlich.

Wenn Sie vor Gericht gegen einen Bußgeldbescheid mit einem Einspruch vorgehen, sind Kosten für den Rechtsanwalt nicht zu vergessen. Wie hoch diese ausfallen, kommt immer auf den Einzelfall an.

Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen: Je höher das Bußgeld, desto höher fallen die Kosten aus.

Den größten Posten, den viele Betroffene jedoch häufig vergessen, stellen Gutachter- und Sachverständigenkosten dar. Haben Sie den Einspruch etwa eingelegt, weil Sie davon ausgehen, dass der Blitzer nicht korrekt eingestellt war oder nicht sachgemäß bedient wurde, so muss dies durch einen Sachverständigen geprüft werden. Ein entsprechendes Gutachten kann mehr als 1.000 Euro kosten.

Im Bußgeldverfahren Einspruch einlegen: Die Kosten für ein Gutachten sind mitunter äußerst hoch.

Im Bußgeldverfahren Einspruch einlegen: Die Kosten für ein Gutachten sind mitunter äußerst hoch.

Die Kosten für den Rechtsanwalt entfallen zwar, wenn Sie auf dessen Hilfe verzichten. Allerdings ist dieses Vorgehen nicht ratsam. In der Regel empfiehlt es sich, wenn ein versierter Anwalt für Verkehrsrecht vor Gericht für Ihr Recht eintritt.

Eines wird also deutlich: Die für den Einspruch gegen den Bußgeldbescheid anfallenden Kosten können sehr viel höher ausfallen als das eigentliche Bußgeld.

Aus diesem Grund sollten Sie sich im Vorhinein von einem Anwalt für Verkehrsrecht zu Ihren Chancen und den Risiken beraten lassen.

Mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung können Sie sich gegen das Kostenrisiko absichern. Diese übernimmt in der Regel alle anfallenden Kosten für den Rechtsanwalt, das Verfahren sowie Gutachter und Zeugen. Allerdings wird in den meisten Fällen eine Selbstbeteiligung fällig.
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