StVO-Novelle: Höhere Bußgelder für E-Scooter-Fahrer geplant

News veröffentlicht am 28. Februar 2020 von bussgeldkataloge.de

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Bereits am 14. Februar hat der Bundesrat entschieden, die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) zu reformieren. Die StVO-Novelle beinhaltet nicht nur neue Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Parkverstöße, sondern ebenfalls höhere Bußgelder für E-Scooter- und Radfahrer. Die Änderungen sollen noch in diesem Jahr in Kraft treten. Aktuell finden allerdings noch die üblichen Vorschriften Anwendung.

Sanktionen für Verstöße mit dem E-Scooter sind derzeit relativ gering

Höhere Bußgelder für E-Scooter-Verstöße gelten als beschlossene Sache.
Höhere Bußgelder für E-Scooter-Verstöße gelten als beschlossene Sache.

Gegenwärtig werden zahlreiche Verstöße mit Elektrokleinstfahrzeugen im Straßenverkehr lediglich mit einem Verwarngeld geahndet. Wer freihändig mit dem neumodischen Gefährt unterwegs ist, zahlt beispielsweise 10 Euro.

Nebeneinander mit dem E-Scooter zu fahren, kostet 15 Euro. Kommt es bei diesem Manöver zu einem Unfall, werden gerade einmal 30 Euro fällig. Zumindest gewisse Regelmissachtungen mit dem E-Scooter sollen mit der geplanten StVO-Novelle teurer werden.

Mitunter drohen höhere Bußgelder für E-Scooter- und Fahrradfahrer, die verbotenerweise auf dem Gehweg fahren. Wie diese aussehen, zeigt Ihnen die folgende Tabelle:

VerstoßBußgeld
Unerlaubtes Fahren auf dem Bürgersteig mit E-Scooter oder Fahrrad55 €
… mit Behinderung70 €
… mit Gefährdung80 €
… mit Sachbeschädigung100 €
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Wichtig: Bisher sind die StVO-Novelle und damit auch höhere Bußgelder für E-Scooter-Fahrer zwar geplant, allerdings noch nicht umgesetzt. Wann dies genau geschehen soll, steht ebenfalls noch nicht fest. Sind Sie mit dem Drahtesel oder dem Scooter auf dem Bürgersteig unterwegs, obwohl dies verboten ist, zahlen Sie dementsprechend noch die üblichen Bußgelder.

Diese liegen bei 15 Euro für das unerlaubte Befahren des Gehweges an sich, 20 Euro werden fällig, falls dabei jemand behindert wurde, und 25 Euro bei einer zusätzlichen Gefährdung. Verursachen Sie dabei einen Unfall, werden 30 Euro von Ihnen verlangt.

Höhere Bußgelder für E-Scooter-Verstöße: So kommen Sie darum herum

Wie können Sie höhere Bußgelder als E-Scooter-Fahrer vermeiden?
Wie können Sie höhere Bußgelder als E-Scooter-Fahrer vermeiden?

Der einzige Weg, um zukünftig höhere Bußgelder als E-Scooter- oder Radfahrer zu vermeiden, ist es wohl, sich die Vorschriften aus der StVO zu Herzen zu nehmen. Dabei spielen unter anderem die folgenden Regeln eine Rolle:

  • Schieben Sie Ihr Gefährt auf dem Bürgersteig und nutzen Sie ausschließlich den Radweg (falls vorhanden) oder alternativ den rechten Fahrbahnrand während der Fahrt.
  • Verwenden Sie den E-Scooter nur allein und halten Sie sich mit beiden Händen am Lenker fest.
  • Möchten Sie abbiegen, sollten Sie dies vorher durch ein Handzeichen anzeigen.
  • Sind Sie mit einem Freund unterwegs, fahren Sie nicht nebeneinander, sondern hintereinander und lassen Radfahrer überholen, die schneller unterwegs sind.
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