Anwalt für Verkehrsrecht – Wie kann er Sie unterstützen?

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Ein ungerechtfertigter Bußgeldbescheid, Probleme mit einem mangelhaften Gebrauchtwagen oder Stress mit der Versicherung nach einem Verkehrsunfall? In diesen und vielen weiteren Fällen kann Ihnen ein Anwalt für Verkehrsrecht weiterhelfen.

Wodurch zeichnet sich ein guter Anwalt für Verkehrsrecht aus?

Ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht unterstützt Sie beispielsweise, wenn die Entziehung der Fahrerlaubnis droht.

Ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht unterstützt Sie beispielsweise, wenn die Entziehung der Fahrerlaubnis droht.

Ein auf das Verkehrsrecht spezialisierter Anwalt kann Sie in vielerlei Hinsicht unterstützen. Droht etwa ein Fahrverbot, Sie sind aber aus beruflichen Gründen zwingend auf den Führerschein angewiesen? Möchten Sie Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen? Wird Ihnen Fahrerflucht vorgeworfen?

In diesen und vielen weiteren Fällen kann Ihnen ein Anwalt für Verkehrsrecht weiterhelfen. Er berät Sie nicht nur, sondern kann Sie auch kompetent vor Gericht vertreten. Wie finden Sie aber den richtigen Rechtsanwalt für dieses Fachgebiet?

Zum einen können Sie sich durch die zuständige Rechtsanwaltskammer beraten lassen. Diese kann versierte Rechtsanwälte empfehlen. Zum anderen kann sich die Recherche im Internet lohnen. Unter Umständen können Ihnen auch Freunde und Bekannte Tipps geben und kennen einen guten Anwalt für Verkehrsrecht.

Wichtig ist es bei der Auswahl vor allem, dass Sie sich wohl fühlen und gut beraten werden. Wählen Sie deshalb nicht den erstbesten Rechtsanwalt für Verkehrsrecht.

Anwaltskosten im Verkehrsrecht – Wer übernimmt die Gebühren?

Die Ersberatung bei einem Anwalt für Verkehrsrecht ist in der Regel nicht kostenlos.

Die Ersberatung bei einem Anwalt für Verkehrsrecht ist in der Regel nicht kostenlos.

Ein Anwalt für Verkehrsrecht muss natürlich für seine Dienste entlohnt werden. Welche Kosten dabei anfallen, lässt sich jedoch nicht pauschal beantworten. Weit verbreitet ist die Annahme, dass eine Erstberatung beim Rechtsanwalt in diesem Zusammenhang grundsätzlich kostenlos ist. Dem ist jedoch nicht so.

Für die Erstberatung beim Anwalt gilt nämlich Folgendes: Rechtsanwälte für Verkehrsrecht erhalten das Honorar, welches zuvor festgelegt wurde. Kam eine solche Absprache nicht zustande, darf die Erstberatung beim Rechtsanwalt höchstens 190 Euro kosten. Hinzu kommt dann noch die Umsatzsteuer.

Wie hoch die Kosten für den Rechtsanwalt für Verkehrsrecht insgesamt ausfallen, hängt in Bußgeldsachen in der Regel von den im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) festgelegten Sätzen ab. Diese bemessen sich laut Teil 5 Anlage 1 RVG nach der Tätigkeit des Anwalts.

Gerade Geringverdiener oder Hartz-4-Empfänger können es sich jedoch nicht leisten, einen Anwalt für Verkehrsrecht zu bezahlen. Welche Möglichkeiten bestehen in einer solchen Situation? Laut Artikel 3 des deutschen Grundgesetzes gilt Folgendes:

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

Deshalb muss auch jeder Bürger, egal, wie es um seine wirtschaftliche Situation bestellt ist, sein Recht wahrnehmen können. Aus diesem Grund gibt es die Beratungs- und die Prozesskostenhilfe. Diese unterstützt Menschen, die sich eine Beratung bzw. Vertretung durch einen Anwalt – etwa einen Verkehrsrechtsanwalt – nicht leisten können.

Mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung stehen Sie auf der sicheren Seite. Diese übernimmt in der Regel nicht nur die Kosten für den Anwalt für Verkehrsrecht, sondern auch die anfallenden Gerichtskosten sowie weitere Posten, wie etwa die Gebühren für einen Sachverständigen.

Wodurch zeichnet sich ein Fachanwalt für Verkehrsrecht aus?

Ein Fachanwalt für Verkehrsrecht verfügt über umfangreiche Kenntnisse.

Ein Fachanwalt für Verkehrsrecht verfügt über umfangreiche Kenntnisse.

Laut § 43c Abs. 1 der Bundesrechtsanwalts­ordnung (BRAO) dürfen Rechtsanwälte in Deutschland maximal drei Fachanwaltstitel tragen.

Wodurch zeichnet sich ein solcher, auf ein besonderes Rechtsgebiet – zum Beispiel Verwaltungs-, Steuer-, Arbeits- oder Strafrecht – spezialisierter Anwalt jedoch aus?

Ein Fachanwalt hat bewiesen, dass er in seinem Rechtsgebiet über umfangreiche Kenntnisse verfügt. Ein so spezialisierter Anwalt für Verkehrsrecht ist also ein Experte für alles, was mit dem Thema Verkehr zusammenhängt.

Laut einer Statistik der Bundesrechtsanwaltskammer waren zum 1. Januar 2017 genau 3.814 Fachanwälte für Verkehrsrecht in Deutschland zugelassen.

Wie werden Fachanwälte für Verkehrsrecht ausgebildet?

Ein auf das Verkehrsrecht spezialisierter Anwalt muss, damit er die Bezeichnung „Fachanwalt“ tragen darf, verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Diese sind in der Fachanwaltsordnung (FAO) festgehalten. Zum einen muss er bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer einen entsprechenden Antrag stellen.

Ein Anwalt für Verkehrsrecht kennt sich auch mit dem Verkehrsstrafrecht aus.

Ein Anwalt für Verkehrsrecht kennt sich auch mit dem Verkehrsstrafrecht aus.

Zum anderen muss der spezialisierte Anwalt für Verkehrsrecht seit mindestens drei Jahren seine Zulassung besitzen und innerhalb der letzten sechs Jahre vor Antragsstellung als Anwalt tätig gewesen sein. Des Weiteren muss der Fachanwalt über besondere theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrung verfügen.

Damit ein Rechtsanwalt die theoretischen Kenntnisse erlangen kann, muss ein Fachanwaltslehrgang zum Verkehrsrecht absolviert werden. Möchten sich Anwälte auf das Verkehrsrecht spezialisieren und einen Fachanwaltstitel erwerben, umfasst dieser Lehrgang insgesamt 120 Zeitstunden. Im Zuge der Ausbildung müssen die Rechtsanwälte mehrere Klausuren abgelegen.

Die besonderen Kenntnisse müssen laut § 14d FAO die folgenden Themengebiete umfassen:

  1. Verkehrszivilrecht, insbesondere das Verkehrshaftungsrecht und das Verkehrsvertragsrecht
  2. Versicherungsrecht, insbesondere das Recht der Kraftfahrtversicherung, der Kaskoversicherung sowie Grundzüge der Personenversicherungen
  3. Verkehrsstraf- und Ordnungswidrigkeitenrecht
  4. Recht der Fahrerlaubnis
  5. Besonderheiten der Verfahrens- und Prozessführung

Ein so spezialisierter Anwalt für Verkehrsrecht berät Sie also nicht nur, wenn Ihnen eine Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr – beispielswiese eine Geschwindigkeitsüberschreitung – vorgeworfen wird und Sie einen Bußgeldbescheid erhalten haben, sondern auch, wenn sich Ihre Kaskoversicherung weigert, einen Schaden nach einem Verkehrsunfall zu bezahlen.

Droht ein Fahrverbot oder gar die Entziehung der Fahrerlaubnis, kann Sie der Fachanwalt zusätzlich unterstützen. Wird Ihnen eine Straftat im Straßenverkehr vorgeworfen, hierzu zählen etwa Alkoholfahrten ab 1,1 Promille oder eine Fahrerflucht, kann Sie der Rechtsanwalt für Verkehrsrecht vor Gericht vertreten.

Zusätzlich muss der angehende Anwalt für Verkehrsrecht über ausreichend Praxiserfahrung verfügen. Hat der Rechtsanwalt mindestens 160 Fälle aus dem Verkehrsrecht bearbeitet und wurden wenigstens 60 davon vor Gericht verhandelt, gilt dies als Nachweis seiner Erfahrung. Wichtig ist hierbei jedoch, dass die Fälle aus verschiedenen Rechtsbereichen innerhalb des Verkehrsrechts stammen müssen.

Insgesamt müssen jeweils fünf Fälle deshalb sowohl das Verkehrszivilrecht, das Versicherungsrecht, Verkehrsordnungswidrigkeiten und Vorschriften zur Fahrerlaubnis betreffen, damit er den Titel „Fachanwalt“ erwerben darf.

Auch wenn ein Anwalt für Verkehrsrecht einen Fachanwaltstitel trägt, heißt das nicht, dass er ausgelernt hat. Der Rechtsanwalt ist dazu verpflichtet, sich regelmäßig weiterzubilden. Hierzu muss der Rechtsanwalt entweder einmal im Jahr einen einschlägigen Fachbeitrag veröffentlichen oder aber an einer relevanten Fortbildung teilnehmen.

Was ist ein Verkehrsanwalt?

Ein Verkehrsanwalt übernimmt die Korrespondenz zwischen Mandant und Verfahrensbevollmächtigtem.

Ein Verkehrsanwalt übernimmt die Korrespondenz zwischen Mandant und Verfahrensbevollmächtigtem.

Es kommt häufig vor, dass Laien von einem Verkehrsanwalt sprechen, wenn sie eigentlich einen Anwalt für Verkehrsrecht meinen. Bei diesen beiden Begriffen handelt es sich allerdings nicht um Synonyme.

Ein Verkehrsanwalt sorgt für die Kommunikation zwischen dem Mandanten und der Person, die diesen vor Gericht vertritt – hierbei handelt es sich um den sogenannten Verfahrensbevollmächtigten. Aus diesem Grund wird dieser Rechtsanwalt auch Korrespondenzanwalt genannt.

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