Blitzer in der Schweiz: Auch außerhalb Deutschlands wird geblitzt

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Nicht nur auf deutschen Straßen, sondern auch in anderen Ländern wie beispielsweise der Schweiz, sind Geschwindigkeitsüberschreitungen häufig Ursache für Unfälle im Straßenverkehr. Sowohl die eigene Sicherheit als auch die anderer Verkehrsteilnehmer wird durch Geschwindigkeitsüberschreitungen gefährdet. Dies ist einer der Gründe, warum Blitzer auch in der Schweiz vielerorts zum Einsatz kommen. Welche Blitzer in der Schweiz eingesetzt werden, womit ausländische Urlauber rechnen müssen, wenn Sie in der Schweiz geblitzt werden und welche Kosten in diesem Fall entstehen können, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Was sollten Sie über Blitzer in der Schweiz wissen?

Blitzer in der Schweiz ähneln in der Regel den in Deutschland verwendeten Geräten.

Blitzer in der Schweiz ähneln in der Regel den in Deutschland verwendeten Geräten.

Welche Blitzer gibt es in der Schweiz?

Blitzer in der Schweiz sind entweder stationär oder mobil.

Blitzer in der Schweiz sind entweder stationär oder mobil.

Die meisten Blitzer stehen in der Schweiz in den Städten Zürich, Lausanne und Luzern. Aber auf welches Gerät greifen die Schweizer Behörden überhaupt zurück?

Ähnlich wie in Deutschland können auch Blitzer in der Schweiz in verschiedener Ausführung zum Einsatz kommen. Unterschieden wird auch hier zwischen stationären bzw. festinstallierten Blitzern und mobilen Geräten.

Ungefähr 600 stationäre Blitzer sind im Schweizer Straßenverkehr derzeit installiert. Alleine 87 dieser festen Blitzer stehen in der Schweiz in Zürich. Hinzu kommen mobile Blitzer, die in der Schweiz genau wie in Deutschland manuell von Polizisten bedient werden.

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Geblitzt in der Schweiz: Wass passiert, wenn Sie als Deutscher in der Schweiz geblitzt werden?

Wenn deutsche Urlauber in der Schweiz in eine Blitzerkontrolle geraten, stehen diese häufig vor der Frage: Wird mein im Ausland begangenes Vergehen im Heimatland vollstreckt? Vor allem in der Schweiz, wo die Kosten für Bussen wegen Geschwindigkeitsverstößen sehr hoch ausfallen können, hoffen ausländische Urlaubsgäste häufig darauf, im Heimatland nicht zur Kasse gebeten zu werden.

Diese Hoffnung bleibt allerdings seit März 2002 unerfüllt. Grund hierfür ist ein Vertrag, den die Polizeibehörden in Deutschland mit denen in der Schweiz geschlossen haben. Vertragsinhalt ist, dass eine Busse ab einer Höhe von 70 Euro in Deutschland vollstreckt werden kann. Strafen, bei denen eine Busse in einer Höhe zwischen 40 und 70 Euro in Rechnung gestellt wurde, werden vor Ort in der Schweiz vollstreckt.

Welches Gesetz legt in der Schweiz die Blitzer-Kosten fest?

Auch in der Schweiz ist per Gesetz festgelegt, welche Kosten bei welchen Verstößen gezahlt werden müssen.

Auch in der Schweiz ist per Gesetz festgelegt, welche Kosten bei welchen Verstößen gezahlt werden müssen.

Mit welchen Kosten Temposünder in der Schweiz rechnen müssen, regelt in diesem Land das Ordnungsbussegesetz (OBG) und die Ordnungsbussenverordnung (OBV).

Innerhalb dieses Gesetztes bzw. dieser Verordnung werden Verstöße gegen Geschwindigkeitsbegrenzungen nach dem jeweiligen Grad ihrer Schwere eingeteilt. Das heißt, auch wer in der Schweiz geblitzt wird, muss laut dem Schweizer Bußgeldkatalog bestimmte Kosten begleichen.

Überschreitungen der maximal zulässigen Geschwindigkeit, die innerorts nicht mehr als 15 km/h, außerorts bis zu 20 km/h und auf der Autobahn maximal 25 km/h betragen, fallen laut Schweizer Vorschrift in den Bereich der geringen Ordnungsverstöße. In den genannten Fällen wird dementsprechend ein einfaches Bußgeldverfahren in die Wege geleitet. Zur Kategorie der schwerwiegenden Ordnungsverstöße zählen bei Blitzern in der Schweiz folgende Geschwindigkeitsüberschreitungen:

• Innerorts zwischen 16-24 km/h zu schnell
• Außerorts zwischen 21-29 km/h zu schnell
• Auf der Autobahn zwischen 26-34 km/h zu schnell

Im Falle der oben genannten schwerwiegenden Vergehen bleibt es in der Schweiz nicht bei einem einfachen Bußgeldverfahren, sondern es steht den Verkehrssündern ein Strafverfahren bevor.
Neben den bereits genannten Sanktionsmöglichkeiten gibt es in der Schweiz noch den Fall des strafrechtlichen Verstoßes.

Wessen Vergehen von den zuständigen Behörden dieser Kategorie zugeordnet wird, der muss in der Regel mit einer Geld-, aber häufig auch mit einer zusätzlichen Freiheitsstrafe rechnen.

Ein strafrechtlicher Verstoß liegt vor, wenn Sie ein Blitzer in der Schweiz mit mehr als 24 km/h innerorts, mehr als 29 km/h außerorts oder mehr als 34 km/h auf der Autobahn blitzt. Bei Härtefällen können Rasern in der Schweiz auch Gefängnisstrafen drohen.
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