Geblitzt: Wenn das Messgerät zuschlägt

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Wer von einem Messgerät bei einem Verkehrsverstoß erwischt wird, sieht sich später mit einem Bußgeldbescheid konfrontiert. Typische Sanktionen sind ein Bußgeld, ein Fahrverbot und Punkte in Flensburg. Maßregelungen dieser Art richten sich stets nach der Art des Verstoßes.

Entscheidend ist, warum Sie geblitzt worden sind

Geblitzt werden Fahrer häufig, weil sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten.

Geblitzt werden Fahrer häufig, weil sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten.


Rote Ampel überfahren: Wer geblitzt wird, weil er die Haltelinie überfährt, kann Glück haben, wenn er noch rechtzeitig zum Stehen kommt.

Rote Ampel überfahren: Wer geblitzt wird, weil er die Haltelinie überfährt, kann Glück haben, wenn er noch rechtzeitig zum Stehen kommt.

Von Blitzern werden Verkehrsteilnehmer aus verschiedensten Gründen erfasst. Der wohl häufigste Grund ist aber die Geschwindigkeitsüberschreitung. Das Bußgeld richtet sich in diesem Fall danach, um wie viel Sie die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit überschritten haben und ob Sie außerorts oder innerorts geblitzt wurden.

Ein Beispiel: Sie wurden geblitzt, da Sie innerorts 23 km/h zu schnell gefahren sind. Entsprechend dürfen Sie mit einem Bußgeld von 80 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Ab einer Überschreitung von 26 km/h drohen bereits Bußgelder über 100 Euro. Sind Sie darüber hinaus zweimal in zwölf Monaten mit mindestens 26 Stundenkilometer zu viel geblitzt worden, droht Ihnen ein einmonatiges Fahrverbot, da Sie dann als Wiederholungstäter eingestuft werden.

Es zeigt sich, dass einige Faktoren die anfallenden Sanktionen beeinflussen. Dazu kommt, dass Fahrer nicht nur wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung geblitzt werden. Wer bei Rot über die Ampel fährt, gerät schon einmal mit etwas Pech an einen Ampelblitzer. Und das kann richtig teuer werden. Werden Sie bei Rot geblitzt, müssen Sie mindestens 90 Euro zahlen und erhalten einen Punkt in Flensburg. Ein qualifizierter Rotlichtverstoß, bei dem die Ampel länger als eine Sekunde rot gewesen ist, führt zu einem höheren Bußgeld und legt ein Fahrverbot dazu.

Geblitzt in der Probezeit

Werden Fahranfänger in der Probezeit geblitzt, müssen diese neben den üblichen Sanktionen mit gesonderten Probezeitmaßnahmen rechnen. Jeder Verstoß in dem Bewährungszeitraum sorgt dafür, dass entweder ein A- oder ein B-Verstoß im Register des Anfängers verzeichnet wird.

Wurden Sie in der Probezeit geblitzt, müssen Sie mit gesonderten Maßnahmen rechnen.

Wurden Sie in der Probezeit geblitzt, müssen Sie mit gesonderten Maßnahmen rechnen.

Ein einzelner B-Verstoß hat keine auf die Probezeit bezogenen Konsequenzen. Zwei sorgen jedoch schon dafür, dass sich die Probezeit auf vier Jahre verlängert und die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet wird.

Schwere Verkehrsverstöße werden in der Regel als A-Verstöße klassifiziert und ziehen bei der ersten Auffälligkeit diese Konsequenz nach sich.

Darüber hinaus gilt:

  • Zwei A-Verstöße oder alternativ vier B-Verstöße führen zu einer Verwarnung und zur Empfehlung der Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung.
  • Drei A-Verstöße oder auch sechs B-Verstöße sorgen dafür, dass die Fahrerlaubnis entzogen wird.

Zu Unrecht geblitzt: Was nun?

Es kann durchaus vorkommen, dass Sie geblitzt werden, folglich einen Bußgeldbescheid inklusive Punkten und Fahrverbot erhalten, aber der Meinung sind, unschuldig zu sein. In einem solchen Fall kann sich ein Einspruch gegen den erhaltenen Bescheid lohnen.

Ob dies der Fall ist, klären Sie am besten mit einem Anwalt für Verkehrsrecht. Dieser ist geschult darin, zu erkennen, ob Ansatzpunkte vorhanden sind, welche die Chance auf den Einspruchserfolg erhöhen. Sind Ihnen zu Recht Sanktionen auferlegt worden, kann ein Rechtsanwalt trotzdem hilfreich sein. So kann er Sie beispielsweise dabei unterstützen, ein Fahrverbot in eine höhere Geldbuße umzuwandeln.
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