Alkohol am Steuer: Ist das unter 21 Jahren erlaubt?

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Viele Fahranfänger legen im Straßenverkehr ein hohes Maß an Leichtsinn und Unerfahrenheit an den Tag. Während der Probezeit dürfen sie daher keinen Alkohol konsumieren, wenn sie im Anschluss noch ein Kfz fahren möchten. Doch wie verhält es sich, wenn die Probezeit zwar vorüber ist, der jeweilige Fahrer allerdings immer noch relativ jung? Ist Alkohol am Steuer unter 21 erlaubt, wenn keine Probezeit mehr besteht?

Bußgeldtabelle: Welche Strafe droht bei Alkohol am Steuer unter 21?

Alko­hol am Steuer: Promille­wert Bußgeld / StrafeFahrverbotPunkte Lohnt ein Einspruch?
In Probe­zeit gegen 0-‰-Grenze verstoßen250 €kein Fahrverbot1Hier prüfen
Blut­alkohol­konzen­tration ab 0,5 ‰ 500 €1 Monat 2Hier prüfen
- zuvor bereits Eintrag wegen eines Alko­holver­stoßes1.000 € 3 Monate2Hier prüfen
- zuvor bereits zwei Einträge wegen Alkohol am Steuer1.500 € 3 Monate2Hier prüfen
Blut­alkohol­konzen­tration ab 1,1 ‰ Freiheits- oder Geldstrafe variiert3Hier prüfen
Geringere Blut­alkohol­konzen­tration als 1,1 ‰, jedoch Aus­faller­scheinungen erkennbar Freiheits- oder Geldstrafe variiert3Hier prüfen

Bußgeldrechner: Wie teuer kann Alkohol am Steuer unter 21 werden?

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Welche Promillegrenze ist unter 21 Jahren maßgeblich?

Alkohol am Steuer: Dürfen unter 21-Jährige alkoholische Getränke konsumieren?

Alkohol am Steuer: Dürfen unter 21-Jährige alkoholische Getränke konsumieren?

Fahranfänger, die sich noch in der Probezeit befinden, müssen sich seit 2007 an eine Null-Promille-Grenze halten. Haben sie die Bewährungszeit hinter sich gebracht, gilt für sie in der Regel eine Grenze von 0,5 Promille, wie für alteingesessene Inhaber von einem Führerschein ebenfalls.

Doch bedeutet dies automatisch, dass Alkohol am Steuer unter 21 Jahren erlaubt ist, wenn der jeweilige Fahrer die zweijährige Probezeit erfolgreich hinter sich gebracht hat? Die Antwort darauf findet sich im Straßenverkehrsgesetz (StVG). In § 24c StVG heißt es dazu:

Ordnungswidrig handelt, wer in der Probezeit […] oder vor Vollendung des 21. Lebensjahres als Führer eines Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr alkoholische Getränke zu sich nimmt oder die Fahrt antritt, obwohl er unter der Wirkung eines solchen Getränks steht.“

Junge Fahrer, die noch nicht lange über eine Fahrerlaubnis verfügen, sind grundsätzlich noch sehr unerfahren und schätzen dadurch gefährliche Situationen im Straßenverkehr teilweise nicht einmal als solche ein. Daher gilt: Alkohol am Steuer unter 21 Jahren ist verboten. Dieses Alkoholverbot greift zudem unabhängig davon, ob sich der Fahranfänger noch in der Probezeit befindet oder nicht.

Alkohol am Steuer unter 21: Wie sehen die Konsequenzen aus?

Der Konsum von Alkohol ist auch nach der Probezeit unter 21 Jahren nicht erlaubt.

Der Konsum von Alkohol ist auch nach der Probezeit unter 21 Jahren nicht erlaubt.

Verstoßen Sie als Fahranfänger gegen die Null-Promille-Grenze und werden Sie beispielsweise im Zuge einer polizeilichen Verkehrskontrolle mit Alkohol am Steuer unter 21 Jahren erwischt, bestehen die Konsequenzen aus einem Bußgeld in Höhe von 250 Euro und einem Punkt in Flensburg.

Befanden Sie sich zu diesem Zeitpunkt noch in der Probezeit, müssen Sie außerdem damit rechnen, dass diese von zwei auf insgesamt vier Jahre verlängert wird. Hinzu kommt die Anordnung eines Aufbauseminars.

Wer sich nach dem Konsum von Alkohol unter 21 noch ins Auto setzt und einen Promillewert von mehr als 0,5 aufweist, bekommt jedoch noch härtere Sanktionen aufgebrummt. Handelt es sich dabei bereits um den zweiten Verstoß gegen das Verbot von Alkohol am Steuer, werden beispielsweise ein Bußgeld von 1.000 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von drei Monaten fällig. Ab einem Wert von 1,1 Promille liegt zudem keine Ordnungswidrigkeit mehr vor, sondern eine Straftat.

Ab 1,6 Promille besteht in der Regel die Möglichkeit, dass eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet wird. Haben Sie sich allerdings nicht nur mit Alkohol am Steuer unter 21 Jahren erwischen lassen, sondern außerdem einen Unfall bei ihrer Trunkenheitsfahrt verursacht, kann auch ein geringerer Promillewert für die Anordnung einer MPU ausreichen.
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