Geldstrafe bei Alkohol am Steuer

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Trunkenheit im Verkehr ist ein ernstzunehmendes Delikt im Straßenverkehr. Wer alkoholisiert fährt, riskiert nicht nur Punkte in Flensburg und monatelange Fahrverbote. Auch Freiheitsstrafen sowie hohe Geldstrafen kommen zum Tragen. Letztere werden im Folgenden näher betrachtet.

Bußgeldrechner für Alkohol am Steuer

Die Geldstrafe, die bei Alkohol am Steuer droht, wird individuell festgelegt. Bis zu einem bestimmten Promillewert kommt es jedoch in der Regel zu Bußgeldern, die mit dem folgenden Rechner ermittelt werden können. Der vorliegende Ratgeber bezieht sich aber auf die individuelle Geldstrafe und beschreibt, wann diese verhängt werden kann.

FAQ: Geldstrafe bei Alkohol am Steuer

Wann wird Alkohol am Steuer mit einer Geldstrafe sanktioniert?

Spätestens ab einer BAK von 1,1 Promille gilt die Trunkenheitsfahrt als Straftat. In diesem Fall wird kein Bußgeld, sondern eine Geldstrafe verhängt. Aber auch bei anderen alkoholbedingten Gefährdung des Straßenverkehrs nach § 315 StGB droht eine Geldstrafe.

Wie hoch ist die Geldstrafe für eine Trunkenheitsfahrt?

Das hängt vom jeweiligen Einzelfall ab, unter anderem von den genauen Tatumständen und möglichen Vorstrafen des Beschuldigten.

Wie wird die Geldstrafe ermittelt?

Die Geldstrafe wird nach Tagessätzen berechnet, wobei sich ein Tagessatz am Nettoeinkommen des Täters orientiert.

Der Gedanke hinter einer Geldstrafe bei Alkohol am Steuer

Nicht selten kommt es bei Alkohol am Steuer zu einer Geldstrafe.
Nicht selten kommt es bei Alkohol am Steuer zu einer Geldstrafe.
Die Geldstrafe bei Alkohol am Steuer ist hoch angesetzt. Das soll auch zur Vorsicht animieren, da ein Unfall mit Blutalkohol oft schwerwiegende Folgen hat.
Die Geldstrafe bei Alkohol am Steuer ist hoch angesetzt. Das soll auch zur Vorsicht animieren, da ein Unfall mit Blutalkohol oft schwerwiegende Folgen hat.

Zu viel Promille im Blut sorgen schnell dafür, dass eine Fahrt mit dem Auto sehr gefährlich und ein Unfall wahrscheinlich wird. So können alkoholi­sierte Fahrer Entfernungen schlechter einschätz­en, besitzen ein eingeschränktes Blickfeld und weisen eine höhere Risikobereitschaft auf. Deshalb kann es in schwerwiegenden Fällen dazu kommen, dass eine hohe Geldstrafe wegen Alkohol am Steuer verhängt wird.

Doch wie genau wird bestimmt, ob es zu Bußgeldern oder Geldstrafen kommt? Wie hoch können Geldstrafen angesetzt werden? Und welche Rolle spielen dabei die unterschiedlichen Promillegrenzen? Die Antworten auf diese Fragen werden Ihnen im Folgenden präsentiert.

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Das sagt das Gesetz zur Geldstrafe bei Alkohol am Steuer

Verschiedene Faktoren bestimmen, wie viele Punkte in Flensburg es gibt, wie lang das Fahrverbot ausfällt und wie hoch die Geldstrafe bei Alkohol am Steuer angesiedelt ist. Verschiedene Gesetzesparagraphen spielen zudem eine Rolle. Einer der wichtigsten ist § 316 Strafgesetzbuch (StGB). Darin steht geschrieben:

Wer im Verkehr (§§ 315 bis 315d) ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 315a oder § 315c mit Strafe bedroht ist.“

Auf diesen Paragraphen bezieht sich vor allem der Begriff der absoluten Fahruntüchtigkeit. Spätestens ab 1,1 Promille gehen Beamte davon aus, dass ein Verkehrsteilnehmer nicht mehr in der Lage ist, sein Auto zu kontrollieren. Dann drohen drei Punkte in Flensburg und eine Entziehung des Fahrerlaubnis. Dazu kommt entweder eine Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe.

Gefährdung kann eine Geldstrafe bei Alkohol am Steuer schon ab 0,3 Promille ermöglichen.
Gefährdung kann eine Geldstrafe bei Alkohol am Steuer schon ab 0,3 Promille ermöglichen.

Das Bußgeld bei Alkohol am Steuer ist nur im Bereich von 0,5 bis zu 1,0 Promille relativ fix. Relativ bedeutet: Bei einem ersten Alkoholverstoß in diesem Bereich droht für gewöhnlich ein Bußgeld von 500 Euro, beim zweiten Verstoß 1000 Euro und beim dritten Verstoß 1500 Euro. Das ändert sich jedoch, wenn es dabei zur Gefährdung des Verkehrs gekommen ist. So können bei Ausfallerscheinungen auch schon ab 0,3 Promille Geldstrafen wegen Alkohol am Steuer verhängt werden.

Ein Fahrverbot ist in diesem Moment unwahrscheinlich. Eher kommt es direkt zum Fahrerlaubnisentzug. Ab 1,6 Promille ist dann noch zusätzlich mit der Anordnung zur Teilnahme an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) zu rechnen.

Die Höhe der Geldstrafe

Kommt es aufgrund der überschrittenen Promillegrenze oder der Gefährdung des Straßenverkehrs zur Verurteilung im Sinne von § 316 StGB, stellt sich die Frage: „Wie hoch fällt die Geldstrafe bei Alkohol am Steuer aus?“ Oft werden anhand der finanziellen Situation des Verkehrssünders eine bestimmte Anzahl an Tagessätzen festgelegt.

Wer also sein monatliches Nettoeinkommen durch 30 teilt, weiß in etwa, wie viel bei ihm ein Tagessatz ausmachen würde. Dabei ist es nicht ungewöhnlich, dass die Geldstrafe, die bei Alkohol am Steuer anfällt, etwa 30 bis 40 Tagessätzen entspricht. Das kann, je nach Einzelfall und Höhe der Promille, variieren und ist von verschiedenen Faktoren abhängig.
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