Ecstasy: Wissenswertes zur Nachweisbarkeit der Droge

Nach dem Konsum von Ecstasy empfinden Betroffene unter anderem ein inneres Glücksgefühl und nehmen akustische sowie visuelle Eindrücke viel intensiver wahr. Dieser Rauschzustand kann ihnen allerdings als Kraftfahrer im Straßenverkehr zum Verhängnis werden. Auch wenn die Wirkung bereits verflogen ist, lässt der Körper immer noch Rückschlüsse auf den Drogenkonsum zu. Doch wie sieht es bei Ecstasy mit der Nachweisbarkeit überhaupt aus?

Wobei handelt es sich um Ecstasy und wie lange ist die Droge nachweisbar?

Wie lange ist Ecstasy nachweisbar?

Wie lange ist Ecstasy nachweisbar?


E, XTC oder Ecstasy – all diese Begriffe bezeichnen ein und dieselbe Droge, die normalerweise in der Form einer Pille angeboten wird und aus einem kristallartigen weißen Pulver mit einem bitteren Geschmack besteht. Amphetamine, Halluzinogene, Koffein und andere toxische Substanzen, wie Atropin und PMA, zählen zu den Hauptwirkstoffen.

Dieser Drogencocktail sorgt dafür, dass die Konsumenten weder Schmerzen noch Durst oder Hunger verspüren. Außerdem charakteristisch für Ecstasy ist ein weitaus höheres Selbstvertrauen; jegliche Ängste scheinen wie weggeblasen zu sein. Wer dieses neugewonnene Hochgefühl allerdings im Straßenverkehr auslebt, gerät leicht in eine polizeiliche Verkehrskontrolle.

Widmete sich die betroffene Person im Vorfeld dem Konsum von Ecstasy, steht die Nachweisbarkeit der Droge für sie wohl in einer solchen Situation direkt im Mittelpunkt. Auch wenn der eigentliche Rauschzustand nach ca. fünf Stunden nicht mehr anhält, können sich immer noch Rückstände der Substanz im menschlichen Körper befinden. Am gängigsten sind zum Nachweis normalerweise Untersuchungen von Blut, Haaren oder Urin.

Ecstasy ist im Blut beispielsweise bis zu 24 Stunden nach dem Konsum enthalten. Und wie lange ist Ecstasy im Urin nachweisbar? An dieser Stelle sind zwei bis vier Tage maßgeblich. Sollen allerdings die Haare der betroffenen Person untersucht werden, kann der Nachweis auch nach mehreren Monaten noch positiv ausfallen. Die genannten Zeiten stellen allerdings nur eine grobe Orientierung dar, denn es existieren diverse Faktoren, die bei Ecstasy die Nachweisbarkeit beeinflussen.

Bei Ecstasy ist die Nachweisbarkeit von mehreren Faktoren abhängig

Ecstasy: Die Nachweisbarkeit kann variieren.

Ecstasy: Die Nachweisbarkeit kann variieren.

In Bezug auf die Nachweisbarkeit von Drogen im menschlichen Körper ist keine pauschale Aussage möglich. Schließlich kann diese stets von gewissen Faktoren beeinflusst werden. Ob Ecstasy nachweisbar ist oder nicht, hängt daher unter anderem von

  • der konsumierten Menge,
  • der Zeit zwischen Konsum und Drogentest,
  • der Häufigkeit des Konsums,
  • dem jeweils angewandten Testverfahren sowie
  • der allgemeinen körperlichen Verfassung der Person

ab. Nimmt eine Person beispielsweise sehr häufig Ecstasy zu sich und seit dem letzten Konsum ist kaum Zeit vergangen, stehen die Chancen um einiges besser, dass sich noch Rückstände der Droge im Körper befinden. Grundsätzlich gilt: Bei dem Konsum von Ecstasy ist die Nachweisbarkeit wahrscheinlicher, wenn der Urin untersucht wird und nicht das Blut.

Werden Sie im Straßenverkehr mit Drogen am Steuer erwischt, richten sich die Sanktionen unter anderem danach, wie oft Sie bereits ein solches Fehlverhalten an den Tag gelegt haben. Bußgeld, Punkte in Flensburg, sowie die Dauer des Fahrverbots können sich von Mal zu Mal steigern. Bei einer zusätzlichen Gefährdung müssen Sie allerdings mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe rechnen, da dies als Straftat gewertet wird. Zu guter Letzt führt der Konsum von Ecstasy außerdem zur Entziehung der Fahrerlaubnis.
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