Mit dem Mahsan-Test Drogen bei Verkehrsteilnehmern nachweisen

Wollen Beamte mit einem Schnelltest eine Person auf Drogenkonsum überprüfen, können diese mitunter zu einem Mahsan-Test greifen. Wie solche Checks funktionieren und welche Sanktionen bei Verstößen drohen, lesen Sie im folgenden Ratgeber.

Ein Mahsan-Drogentest im Verkehr kann ernsthafte Konsequenzen haben

Beim Mahsan-Drogenschnelltest wird in der Regel der Urin überprüft.

Beim Mahsan-Drogenschnelltest wird in der Regel der Urin überprüft.


Drogentests ermöglichen Verkehrsbeamten schon seit vielen Jahren schnelle und direkte Kontrollen von auffälligen Verkehrsteilnehmern. Beim Blick auf die Produkte, die diesbezüglich gern genutzt werden, begegnet dem Auge auch der Mahsan-Test. Dieser Drogenschnelltest ist auf bestimmte Substanzgruppen spezialisiert und wird daher gezielt zur Überprüfung des Konsums von verbreiteten Rauschmitteln eingesetzt.

Fällt der Mahsan-Test positiv aus, drohen mitunter hohe Bußgelder.

Fällt der Mahsan-Test positiv aus, drohen mitunter hohe Bußgelder.

Damit Mahsan-Diagnostika wirksam sein können, benötigen die Beamten oft nur eine einzelne Urinprobe von den Verkehrsteilnehmern. Das hat den Vorteil, dass der Schnelltest direkt vor Ort durchgeführt werden kann und kein gesonderter Besuch auf dem Revier notwendig ist. Verschiedene Substanzen können so mit einem Mahsan-Test nachgewiesen werden. Dazu gehören:

  • Cannabis bzw. THC
  • Codein
  • Kokain
  • Ecstasy
  • Morphin
Wer durch einen Mahsan-Test mit Drogen im am Steuer erwischt wird, muss schon beim ersten Verstoß mit einem Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen. Weitere Verstöße erhöhen das Strafmaß und die Wahrscheinlichkeit, die Anordnung zur Teilnahme an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) zu erhalten.

Doch wie verlässlich ist ein Mahsahn-Test? Kann es auch zu fehlerhaften Nachweisen kommen? Der nächste Abschnitt klärt Sie über diesen Aspekt auf.

Wie verlässlich können Mahsan-Produkte Drogen im Schnelltest nachweisen?

Geeignete Schnellverfahren wie der Masahntest sind innerhalb der letzten Jahre kontinuierlich weiterentwickelt worden. Das hat im Jahr 2001 dazu geführt, dass Drogentests, die Speicher, Urin oder Schweiß analysiert haben, eine Korrektheitsquote von über 95 Prozent vorweisen konnten (Quelle: Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e.V.). Natürlich können aber falsch positive und falsch negative Ergebnisse niemals ganz ausgeschlossen werden.

Mahsan-Diagnostika können falsch positive Ergebnisse liefern, wenn bestimmte Stoffe durch Nahrungsaufnahme in den Körper gelangen.

Mahsan-Diagnostika können falsch positive Ergebnisse liefern, wenn bestimmte Stoffe durch Nahrungsaufnahme in den Körper gelangen.

Die Glaubwürdigkeit vom Mahsan-Test wird in vielen Fällen vor allem durch Kreuzreaktionen in Mitleidenschaft gezogen. So kann ein solcher Drogentest beispielsweise positiv auf THC anschlagen, obwohl der Betroffene nur hanfhaltige Lebensmittel oder antiretrovirale Medikamente zu sich genommen hat.

Abhängig vom Metabolismus einer Testperson und der Menge an „störenden Substanzen“ im Körper sind unterschiedliche Resultate möglich.

Darauf sollten vor allem Verkehrsteilnehmer achten, die das Gefühl haben, zu Unrecht des Drogenkonsums beschuldigt zu werden. Anhaltspunkte zu möglichen Kreuzreaktionen, die den Drogenschnelltest beeinflusst haben, helfen auch einem Anwalt für Verkehrsrecht, eine Verteidigungsstrategie zu entwickeln. So können im besten Fall die drohenden Strafen abgewendet werden, da die Glaubwürdigkeit des beweisführenden Tests zu sehr in Frage steht.

Die Gefahr durch Drogen im Straßenverkehr sollten allgemeinhin jedoch nicht unterschätzt werden. Vor allem in Fällen, in denen Mischkonsum vorliegt, kann es schnell zum Unfall mit ernsthaften Folgen kommen.

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