Der Blitzer hat Geburtstag: Jahrestag der verhassten Radarfallen

News veröffentlicht am 14. Februar 2019

Seit etwa 60 Jahren müssen Kfz-Fahrer besonders auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit achten: Damals wurde die erste Radarfalle an Deutschlands Straßen installiert. Seitdem wurden neue Messtechniken und Blitzer-Typen erfunden und weiterentwickelt.

Zum Blitzer-Geburtstag eine Bilanz: Hat die Radarfalle ihren Zweck erfüllt?

Zum Blitzer-Geburtstag wird wieder einmal deutlich: Die Geschwindigkeitskontrolle erhöht die Verkehrssicherheit.

Zum Blitzer-Geburtstag wird wieder einmal deutlich: Die Geschwindigkeitskontrolle erhöht die Verkehrssicherheit.

Welche Hoffnung in das von der Bevölkerung meist naserümpfend beäugte Gerät gesteckt wurde, liegt auf der Hand: Mit der Technik soll die Verkehrssicherheit erhöht und Rasern Einhalt geboten werden.

An die 60 Jahre später ist sichtbar: Die Zahl der Verkehrstoten und -schwerverletzten ist seitdem deutlich zurückgegangen. Trotzdem zählt überhöhte Geschwindigkeit noch immer zu den Hauptunfallursachen.

Dabei hat die Geschwindigkeitskontrolle an sich deutlich mehr Jahre auf dem Buckel als der Blitzer: Ihr Jubiläum begeht sie 2019 schon zum 112. Mal. Schon 1906 standen Polizisten am Straßenrand und maßen das Tempo anhand Fahnenzeichen und Taschenuhren.

Kurioses aus der Rubrik: Ausreden von Temposündern

Der Blitzer-Geburtstag ist eine gute Gelegenheit, einige der verrücktesten Ausreden in der Geschichte der Geschwindigkeitskontrolle Revue passieren zu lassen.

So sind in der 60-jährigen Geschichte unzählige kuriose Schreiben bei den Bußgeldstellen eingegangen, in denen die Raser dichtend oder zeichnend um einen Erlass baten. Dazu gehört u. a. das folgende Gedicht:

Ein Mensch, der bald Geburtstag hat, muss äußerst dringend in die Stadt …
Nicht so schnell! – hier fährt man dreißig, denk daran, die blitzen fleißig.

Zum diesjährigen Blitzer-Geburtstag zeigen wir kuriose Temposünder-Ausreden.

Zum diesjährigen Blitzer-Geburtstag zeigen wir kuriose Temposünder-Ausreden.

Ein anderer bat, dass bei der Beurteilung doch bitte bedacht werde, dass den Verkehrssündern spontan das Bier ausgegangen war. Künstlerisch betätigte dagegen sich ein Temposünder in Kassel, der auf den Anhörungsbogen 24 weiße Schafe zeichnete – dazu ein schwarzes, dass der schuldbewusst mit dem Schriftzug „Ich“ versah.

Eine Frau entschuldigte sich dagegen mit der Anmerkung, dass sie zu spät und zu blöd war – und dass sie zu allem Überfluss auch noch blond sei.

In der Regel sorgte alles Dichten, Zeichnen und Entschuldigen zwar sicherlich für ein Schmunzeln bei den zuständigen Beamten, nicht aber für den Erlass der verkehrsrechtlichen Sanktionen.

Der diesjährige Blitzer-Geburtstag und die damit verbundene Bilanz zur Verkehrssicherheit zeigen nach wie vor die Wichtigkeit, Tempoverstöße gemäß Bußgeldkatalog zu ahnden.

Bildnachweise: fotolia.com/ghazii, istockphoto.com/shironosov

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (46 Bewertungen, Durchschnitt: 4,70 von 5)
Loading...

Das könnte Sie auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.